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Erreger zwischen Boden, Spiegel und Badewanne -
Was muss ich als Allergiker beachten?

Für Allergiker können Frühjahr und Sommer eine Tortur sein. Neben dem klassischen Heuschnupfen sorgen Pollen sowie verschiedenste Insektenstiche für eine Vielzahl von Reizungen und Beschwerden. Doch auch im Bad lauern Erreger für allergische Reaktionen – und zwar das ganze Jahr über. Am häufigsten lösen Schimmelpilze allergische Reaktionen aus. Deshalb gilt es, diese so gut wie möglich aus dem Bad fernzuhalten und bei Bedarf umfassend zu entfernen. Denn wie bei anderen Allergien ist es für den Schimmelpilzallergiker besonders wichtig, das Allergen in seiner direkten Umgebung zu meiden.

Schimmelpilzen im Bad effektiv und langanhaltend vorbeugen


Schimmelpilze kommen an vielen Orten vor. In der Wohnung müssen sie schnellstmöglich und effektiv bekämpft werden. Neben Staub und Dunkelheit begünstigt vor allem Feuchtigkeit ihr Wachstum. Davon gibt es erfahrungsgemäß genug im Bad. Deshalb ist die erste Regel gegen Schimmelpilze: ausreichend lüften, um die Feuchtigkeit im Haus zu senken. Im Winter mehrmals täglich fünf Minuten Durchzug, bei höheren Temperaturen ab 5° C mehrmals täglich die Fenster für eine Viertelstunde öffnen und stoßlüften. In den warmen Sommermonaten ergibt sich die Dauerlüftung dann meistens von selbst.

In der kalten Jahreszeit sollten im Bad außerdem immer durchgängig geheizt werden. Also nicht nur beim Benutzen der Räumlichkeiten, sondern gerade in Herbst und Winter immer ganztägig und permanent. Um die Luftfeuchtigkeit genau im Blick zu haben können, lohnt es sich auch ein Feuchtemessgerät, ein so genanntes Hygrometer aufzustellen.

Kalkfarbe und intensive Hygiene halten Allergene fern


Das Augenmerk sollte vor allem auf dauerfeuchten Stellen wie Duschvorhängen und Fugen, aber genauso dem Badmülleimer liegen. Generell muss alles getan werden, um das Bad sauber und möglichst trocken zu halten. Wände um Fenster herum sowie Badewanne und Waschbecken sollten dazu regelmäßig mit pilztötenden Mitteln abgewaschen werden. Zur Vermeidung von Pilzbildung können in Wohn- und Feuchträumen Pilz-hemmende Farben wie Sumpfkalk zum Einsatz kommen.

In einer „Gewächshausatmosphäre", die bei üppigem Pflanzenwuchs durch wenig Lüften und viel Feuchtigkeit entsteht, wachsen Schimmelpilze hervorragend. Verzichten Sie daher auf allzu viele Topfpflanzen in der Wohnung und vor allem direkt im Bad.

Wenn das Bad nicht über eigene Fenster verfügt und mit Hilfe einer Belüftung oder einer Klimaanlage versorgt wird, gilt es selbstverständlich Luftfilter & CO regelmäßig zu reinigen. säubern. Bei Problemen mit Schimmelpilzbefall in der Wohnung sollte ein Allergiespezialist zur Rate gezogen werden. Er kann die Art und Verteilung von Schimmelpilzen ermitteln und bei der erforderlichen Sanierung behilflich sein.

Alternative Badezusätze – Rückfettende Öle, Salze oder Molke für Allergiker


Badezusätze sollen gut riechen und im Bestfall für Entspannung sorgen. Doch manchmal ist das Gegenteil der Fall. Badezusätze können die Haut reizen und bei Menschen mit einer entsprechenden Neigung sogar Allergien auslösen – sei es bei Badekugeln, Bade-Ölen oder Schaumbädern. Einige enthalten allerdings Problemstoffe und sollten vor allem von Menschen mit einer Neigung zu Allergien gemieden werden. Grund dafür sind bedenkliche Duftstoffe, wie Untersuchungen immer wieder belegen. Für negative Wirkungen sorgen auch so genannte PEG-Verbindungen in den Badezusätzen. Sie sorgen für den beliebten Schaum und den Reinigungseffekt und machen nach Wasser in den meisten Produkten den größten Anteil aus. Das Problematische: PEG-Verbindungen können die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen.

Allergiker und Menschen mit besonders empfindlicher Haut greifen am besten zu alternativen Badezusätzen wie Hafermehl. Das wirkt besonders juckreizlindernd und beruhigt die entzündliche Haut. Weitere Möglichkeiten bieten Salze aus dem Toten Meer, rückfettende Öle oder Polidocanol. Letzteres kann sogar vom Hautarzt verschrieben werden. Aber auch Molke und sogar Chlor sind unter dermatologischen Gesichtspunkten empfehlenswert. Näheres wissen Apotheker sowie Haus- und Hautarzt.